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Video der Restauranttester

Sandra Schneiders ist im bayrischen Fünf-Seen-Land unterwegs. Mit Restauranttester Demetrio Colangelo wird sie drei Speiselokale auf Herz und Nieren prüfen. Sandra erfährt dabei mehr über den Job als Restauranttester und worauf man bei den Tests achten muss: Ambiente, Atmosphäre, Sauberkeit, Wartezeiten, Geschmack und Optik des Essens sowie das Preis-Leistungsverhältnis sind zentrale Bewertungskriterien.4483209800800_cs960x540_t20

 

 




Basilicata

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Die Basilikata (italienisch Basilicata), die früher und zum Teil auch heute noch Lukanien genannt wurde, liegt in Süditalien zwischen Stiefelspitze und Absatz des italienischen Stiefels. Die Küche der Basilikata ist einfach aber variantenreich, sehr traditionell und fußt zu einem großen Teil auf einer „armen“ Küche, da die Bevölkerung der Basilikate, die sich auch heute noch lieber „Lukaner“ nennt, früher großteils sehr arm war.

Die Küche der Basilikata verwendet vor allem saisonales und frisches Gemüse. Im milden Klima der Region mit reichlich Sonne gedeihen vor allem Oliven, Tomaten, Paprika, Pepperoni, Hülsenfrüchte, Zichorien, Weizen, Hafer, Kartoffeln, Gerste und Mais. Auch Obst wird überall angebaut. Besonders Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen findet man allerorten. Obwohl die Basilikata am Meer liegt, spielen Fische und Meeresfrüchte kaum eine Rolle, außer in den Gegenden direkt an der Küste. Auch Rind- und Kalbfleisch spielen nur eine untergeordnete Rolle in der Küche Lukaniens. Dagegen spielen Ziegen-, Lamm-, Schaf-, Hammel- und Schweinefleisch eine große Rolle. Besonders aus Schweinefleisch werden zahlreiche Gerichte sowie Wurst- und Schinkenspezialitäten zubereitet. Da die Schweine zusammen mit Schafen und Ziegen zur Weide geführt werden, ist ihr Fleisch außergewöhnlich mager. Auch die daraus gewonnen Würste wie etwa die Salsiccia, eine scharfe grobe Bratwurst, Soppressate (Presssäcke) oder die Pezzenta (Deutsch: „Bettler“), eine Salami aus ganz klein gehackten Schlachtabfällen (Lunge, Leber, Sehnen) sind sehr mager. Auch der aus dem Schweinefleisch gewonnene Schinken ist sehr mager, trocken und äußerst schmackhaft. Vom Schwein werden fast alle Teile verwendet, auch die Innereien und sogar das Blut, mit dem unter anderem eine berühmte Süßspeise namens Sanguinaccio, ein Pudding aus Schokolade, Nüssen, Schweineblut und Zimt, zubereitet wird. Aus der Milch der Ziegen und Schafe werden in der Region einige schmackhafte Käse wie Provolone, Pecorino, Caciocavallo und Ricotta bereitet.

In der Basilikata wird vorwiegend Hartweizen angebaut. Die daraus hergestellte Pasta wird natürlich handgemacht und bildet einen unverzichtbaren Bestandteil der Küche der Basilikata. Die verbreitetsten Sorten sind Strascinati („Gezogene“ bootförmige Nudeln), Orecchiette (Öhrchennudeln) und Lasagne. Auch Brot wird meistens aus Hartweizen gebacken und spielt eine wichtige Rolle in der Küche der Basilikata. In früheren Zeiten wurden die Brotlaibe, die bis zu fünf Kilogramm schwer waren, von der Hausfrau zu hause vorbereitet und dann zum Bäcker gebracht, wo sie im Steinofen gebacken wurden. Um die Brote voneinander zu unterscheiden, hatte jede Familie einen hölzernen Brotstempel, mit der sie die Oberfläche des Brotes kennzeichnete.

Eine besondere Bedutung in der Küche der Basilikata kommen den Peperonscini, den kleinen, sehr scharfen Pepperoni. Sie gelten hier als hilfreich bei der Vorbeugung gegen Malaria ebenso wie zur Steigerung der Manneskraft. Die Peperoni di Senise, eine besondere Peperoni-Sorte aus der Gegend um Senise, genießt sogar, ähnlich wie Schwarzwälder Schinken oder Nürnberger Rostbratwürste, einen besonderen Gebietsschutz der EU. Die reichliche Verwendung von scharfen Chili macht die Küche der Basilikata für Ungeübte zuweilen kaum erträglich.

Zu den Spezialitäten der Basilikata gehören unter anderem Insalata di arance (Orangensalat), Cavatelli con Salsiccia (Nudeln Mit Salsiccia), Sugna Piccante (Schweineschmalz mit Chili, Fenchelsamen und Salz) Arista di maiale con arance fritte (Schweinekoteletts mit Orangenschale) und Copete (Mandelflocken)

Der Weinbau ist in der Basilikata schon sehr alt. Schon seit mehr als 2.500 Jahren wird am Vulkan-Berg Vulture der aus Griechenland stammende Aglianico angebaut. Heute gedeihen auf dem Vulkanboden zahlreiche gute Weine. Vor allem die Weingegend im Nordwesten von Basilikata um Rionero in Vulture stellt mit dem Aglianico del Vulture einen ausgezeichneten DOC Rotwein her.